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Jennifer Jager – Die brennenden Flüsse Ethernas (Etherna #2)

Veröffentlicht am
Die-brennenden-Fluesse-Cover

Abbildung mit freundlicher Genehmigung der Autorin

Titel:  Die brennenden Flüsse Ethernas
Autorin: Jennifer Jager
Verlag: Aavaa
Genre: Fantasy
Seiten: 319 Seiten bzw. 1239 KB
Format: ePUB
ISBN: 978-3-8459-1385-8
Das Buch auf der Verlagshomepage inklusive Links zu den anderen Formaten, in denen das Buch erhältlich ist.

Band 2 setzt mehr oder weniger direkt dort an, wo Band 1 endet und ja, das Buch hat etliche spannende, verstörende aber auch berührende Momente.
Im Vergleich zu Band 1 gab es hier jedoch vor allem in der Mitte einen leichten Hänger (für mich war ein gewisser Punkt offensichtlich, die Protas haben da aber noch eine Weile blöd herumgekrebst) und das Ende kam mir persönlich etwas zu abrupt.
Was mir aber sehr gut gefallen hat, war das Augenmerk mal weniger auf die Besonderheiten der Semanten zu legen – deren Fähigkeiten wurden schön in Band 1 dargestellt – sondern auch etwas mehr über die Illusionisten zu erfahren. Vor allem aber kamen Erriels Kräfte hier stärker zum Zuge. Endlich erfahren wir, was der Junge theoretisch alles könnte – und dass seine Begabung nicht so selten sein kann, schließlich bekommt er mal sowas wie Unterricht.

Cover:

Viel schöner und viel einladender als bei Band 1 – ich vermute, es handelt sich um Sen, während er gerade eins mit einem der Feuervögel ist. Man sieht die Flammen in seinem Auge, ebenso wie seine Haare und Kleidung aus Flammen zu bestehen scheinen. Auch der Einsatz der Schrift scheint mir hier schöner und passender als bei Band 1 und gefällt mir um Welten besser. Einziges Manko wäre hier, dass der Name der Autorin etwas unglücklich ausgerechnet über der hellsten Haarsträhne platziert wurde und darum nicht so gut lesbar ist.
Insgesamt aber gefällt mir das Cover und würde mich auch in einem Buchladen zum Kauf reizen.

Feuerflocke vier Sterne Klein

Inhalt:

Wie oben bereits angemerkt, habe ich zum Inhalt dieses Mal eine zweigeteilte Meinung:
Der Weltenbau ist erstklassig. Nachdem in Band 1 sehr viel über die Fähigkeiten der Semanten erzählt wurde, bekommen wir sie hier in Anwendung zu sehen. Sen hat seine Kräfte verinnerlicht und setzt sie teilweise auch unbewusst ein, ohne sich dessen bewusst zu sein. Das ist schön, einfach nur schön. Gleichzeitig erfahren wir, dass es auch Mittel gibt, einen Semanten ruhigzustellen und dass Semanten nicht in der ganzen Romanwelt hohes Ansehen genießen. Ein schöner Blick über den Tellerrand.
Gefallen hat mir auch, dass auf die Eigenheiten der Kräfte der Illusionisten eingegangen wird – und das noch mit einem so interessanten Vertreter dieser Art. Hier setzt gleichzeitig meine Kritik an, denn von diesem sehr zwiespältigen und nicht ganz eindeutigen Charakter hätte ich ein anderes Ende erwartet als das, das er letztendlich im Buch bekam.
Ich meine, angeblich gab es vorher nur einen Menschen mit ähnlichen Kräften wie Erriel, aber der Illusionist scheint herausgefunden zu haben, wie Erriels Kräfte funktionieren. Er hat viel gesehen, er weiß viel, er ist weder so richtig gut noch so richtig böse und dann… grrrr, hier bin ich doch etwas unzufrieden, wie dieser Storystrang endete.
Schön fand ich widerum, dass mal in eine ganz andere Richtung der Fantasywelt gereist wurde – hier hätte ich mir gewünscht, es gäbe im eBook irgendwo eine Karte, auf der ich ein wenig mitspicken kann. Aber auch so wusste ich ungefähr, wo es hinging und die neuen Landschaften haben mir durchaus gefallen.
Ein weiterer Punkt war für mich aber die Spannung. Der erste Teil des Buches ist unglaublich rasant, dann kommt aber eine Durststrecke, sodass ich erstmal eine Weile „durchhalten“ musste, bis es wieder sehr spannend weitergehen konnte. Hier wurde der Spannungsbogen unterbrochen  und musste dann mühsam wieder aufgebaut werden.
Feuerflocke drei Sterne Klein

Sprache:

Jennifer Jager hat auch in diesem Band wieder eine wunderschöne Sprache, verwendet ungewöhnliche Metaphern und schafft es, Wörter für Dinge zu finden, die sich vor ihr schlicht niemand ausgedacht hat. Eine Sprache, in die ich mich reinlegen könnte.
Ja, wenn das Lektorat & Korrektorat bei Band zwei nicht etwas schludrig gewesen wäre. Mehrere Tipp- und Wortfehler (ihm statt im relativ am Anfang beispielsweise), Fehler bei der Kommasetzung oder etwas unglückliche Wendungen an einigen Stellen trübten ein wenig den Lesegenuss, gerade weil so ein falsch gesetztes Komma an einer spannenden Stelle mich völlig aus dem Lesefluss wirft, weil mein Kopf dann an der falschen Stelle pausiert.
Das finde ich einfach unglaublich schade. Jennifer Jager kann Sprache. Sie kann schreiben. Aber niemand ist perfekt, irgendwann wird man als Autor dem eigenen Werk gegenüber betriebsblind und findet nicht mehr alles. Auch 5 Betaleser können im Zweifelsfall zwar alle jeweils 30 Fehler finden, aber was, wenn es bei jedem Betaleser 30 andere sind? Hier wäre seitens des Verlags gerade bei einem recht erfolgreichen Reihenauftakt mehr Unterstützung möglich gewesen.

Feuerflocke drei Sterne Klein

Fazit:

Ich habe das Buch – bis auf den deutlichen Hänger in der Mitte – gern gelesen. Das will ich gar nicht abstreiten. Ich hatte auch sehr großen Spaß mit der Welt, fieberte mit Sen und Erriel fleißig mit und die Kämpfe gegen die Feuermutter waren einfach großartig geschrieben.
Es hat dennoch einige Schwächen. Vielleicht ist es ein bisschen der „Mittelbandeffekt“ – der mittlere Band einer Triloge muss die schwierige Brücke zwischen Auftakt und endgültigem Showdown schlagen und dabei dennoch eine eigenständige Story erzählen – vielleicht auch, dass nach einem erfolgreichen ersten Band der Nachfolger schnell kommen musste. Ich kann nur mutmaßen.
Insgesamt vergebe ich gute drei FeuerFlocken mit Tendenz zu 4 Flocken und freue mich schon sehr auf Band 3.

Feuerflocke drei Sterne Klein

Disclaimer: Liebe Jennifer, vielen lieben Dank für die Bereitstellung des eBooks!

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Jonathan Stroud – Die Eisfestung

Veröffentlicht am

Titel: Die Eisfestung
Autor: Jonathan Stroud
Verlag: cbj (gehört zu randomhouse)
Genre: Kinderthriller
Altersempfehlung: ab 11 Jahren
Seiten: 281 Seiten
Format: Hardcover
ISBN: 9783570132685

Das Buch auf der Verlagshomepage – wobei es sich hier um die Taschenbuchausgabe handelt, da das Hardcover nicht mehr geliefert wird.

Um ehrlich zu sein hat mich dieses Buch nicht so überzeugt.
Die Familiensituation der drei Kinder scheint recht klar umrissen – Emily ist ein von der Familie wenig beachtetes Einzelkind, Simon hat Probleme mit seinen vielen Geschwistern, Marcus ist Halbwaise. Angesichts dessen aber, dass Emily die Perspektivträgerin ist, erfährt man viel zu wenig über sie. Klar, einerseits weil der Fokus auf den Ereignissen und andererseits eher auf Marcus und seinen Geschichten liegt. Aber dadurch wurde für mich Emily zu einer Schablone, so wie die Figuren generell blass und schablonenhaft blieben.
Das Klischee-Mädchen aus gutem, konsumgütertechnisch gesättigtem aber reichlich gleichgültigem Hause, dem langweilig ist. Der Junge aus der typischen Arbeitslosen-Schläger-Verbrecherfamilie. Und der geheimnisvolle Unbekannte mit der großen Fantasie als Verführer zu allen möglichen Taten.
Da mir die Personen alle nicht so recht „echt“ erschienen, kam auch in Bezug auf ihr Schicksal keine Spannung auf und das Buch eierte für mich ein wenig hin- und her.

Rausgerissen hat es der grandiose Schreibstil von Stroud – er hat ein sehr ernstes Thema genommen und es sprachlich sensibel behandelt. Ich hätte mir aber mehr Mut gewünscht, mehr von seinem Humor und mehr Drama, besonders zum Ende hin.

Cover:

Da gibt es nichts zu meckern.
Ich liebe Hardcover. Und ich liebe erst Recht Hardcover, die irgendwie mit Fühlapplikationen, und Glanz und Silberfolien und so verziert sind – sofern dieser Zierrat zum Buch passt. Und das Geglitzer passt perfekt zu einer Eisfestung.
Optisch auf jeden Fall ein Hingucker und… Hardcover. Stabil, formschön… habe ich schön erwähnt, dass ich Hardcover mag?
Dargestellt ist ein Stück Mauer mit Blick auf eine altehrwürdige Burg. Ja, das gefällt mir.

Feuerflocke fünf Sterne Klein

Inhalt:

Die Geschichte an sich ist eigentlich gar nicht mal so unglaubwürdig – im ziemlich kleinen, ziemlich schnarchigen englischen Herkunftsort der Protagonistin gibt es eigentlich nur einen einzigen Ort, der auch nur ansatzweise Spannung verspricht. Und das ist die alte Burg, bewacht von einem bärbeißigen Hausmeister, im Sommer ein etwas ödes Museum und im Winter eigentlich geschlossen.
Klar, dass die Kinder aus dem Ort auf der Suche nach Abwechslung dort heimlich mit ihren Schlitten fahren wollen. Und klar, dass hier das Faustrecht regiert und Emily so ganz alleine keine Chance gegen eine Bande Kinder hat, die den Schnee rund um die Burg für sich allein haben wollen.

Und es ist für mich auch durchaus logisch, dass Marcus und sein Traum von einer Burgübernachtung so verlockend für die drei Kinder ist, wenn auch aus jeweils eigenen Gründen.
Das klingt eigentlich nach einem Konzept, das nicht schief gehen kann – und genau das ist das Problem. Auch wenn das Buch wichtige soziale Problematiken auch im Umgang mit Kindern anreißt und durchaus Potential hätte, es bleibt alles bei diesem theoretisch erfolgsversprechenden Standard. Fast, als hätte Stroud hier eine lineare Vorgabe für einen Roman eins zu eins umgesetzt.

Die Charaktere blieben für mich stereotyp, sodass bei mir für keinen der drei so rechte Sympathie aufkam. Und da ich mich keinen Augenblick für das Schicksal der drei so richtig erwärmen konnte, kam für mich auch die ganze Zeit über keine rechte Spannung auf.

Solides Handwerksbuch, keine Logikbrüche, keine Fehler, aber eben auch nichts Weltbewegendes. Darum hier mittelmäßige drei FeuerFlocken.

Feuerflocke drei Sterne Klein

Sprache:

Mir fehlte Jonathan Strouds Feuer, sein Humor, seine Art, sogar die dramatischsten und schwierigsten Dinge irgendwie so zu verkaufen, dass es nicht trivial ist.
Klar, die Ausgabe war sprachlich einwandfrei, ich habe keine Druckfehler gefunden und ich würde auch nicht sagen, dass irgendwas sprachlich nicht gepasst hätte.

Aber genauso wie der Rest des Buches wirkte auch die Sprache sehr standardmäßig. Eben genau das, was man von so einem Buch erwartet, aber weder mehr noch weniger. Darum ein Flöckchen Abzug.
Feuerflocke vier Sterne Klein

Fazit:

Auch wenn ich quantitativ eigentlich vier Feuerflocken vergeben müsste – ich bleibe bei drei. Das Gesamtpaket hat mich trotz der wunderhübschen Hülle nicht überzeugen können.

Vielleicht liegt das daran, dass ich von Stroud einfach per se sehr viel erwarte und damit von vornherein mit überhöhten Erwartungen an das Buch herangegangen bin. Oder weil ich inzwischen so hungrig nach Innovationen beim Storytelling bin, dass mich solides Handwerk nur noch mittelmäßig bis gar nicht zu fesseln vermag.

Denn eigentlich ist das Buch grundsolide und alles andere als schlecht. Aber mich hat es leider nur mittelmäßig unterhalten.

Feuerflocke drei Sterne Klein

George R.R. Martin und Lisa Tuttle – Sturm über Windhaven

Veröffentlicht am

Titel: Sturm über Windhaven
Autoren: George R.R. Martin und Lisa Tuttle
Verlag: Blanvalet
Genre: Fantasy
Altersempfehlung: ab 12
Seiten: 447
Format: Taschenbuch
ISBN: 9783442243044
Das Buch ist über die Verlagshomepage nicht mehr bestellbar, da es scheinbar nicht mehr herausgegeben wird. Daher ausnahmsweise mal ein Link zu Amazon, wo man das Buch gebraucht noch bekommen kann.

m Gegensatz zu den Meisten, die dieses Buch gelesen und rezensiert haben, kannte ich „A Game of Thrones“ nicht, bevor ich begonnen habe, „Sturm über Windhaven“ zu lesen. Eher handelte es sich um eine Empfehlung – mir war der mitgebrachte Lesestoff zumindest in gedruckter Form ausgegangen, ich wollte nicht nur E-Books lesen und die Privatbibliothek meines Gastgebers wartete mit diesem Buch auf.
Und – ich gebe es schon bei der Einleitung zu – so ganz hat mich das Buch nicht überzeugt.
Maris von Amberly ist eine Landgeborene, doch seit sie denken kann, träumt sie vom Fliegen. Ihr Traum, zu der kleinen und elitären Gruppe von Fliegern zu gehören, muss jedoch hart umkämpft werden. Sollen nur die fliegen dürfen, denen die Flügel vererbt wurden? Oder sollen diejenigen fliegen, die am Begabtesten sind?
Eine Frage, die sich durch das ganze Buch zieht…

Cover:

Ich empfand die oberkörperfreien, düster schauenden Engel mit Metallflügeln als sehr unpassend, um es gelinde auszudrücken. Vielleicht bin ich von zu viel Nachdenken über Weltenbau verdorben, aber es gibt nichts Dämlicheres, als oberkörperfrei zu fliegen. Schon mal daran gedacht, wie kalt das ist und was für Winde das sind? Die düsteren Engel hätten eine Nierenentzündung sicher, ehe sie auch nur die halbe Fläche von A nach B geflogen wären…
Falls sie die Flieger aus der Mythologie darstellen sollten – nun, die kamen auf fliegenden Schiffen, nicht auf Engelsflügeln. Macht also auch keinen Sinn.
Generell passt für mich das Cover einfach nicht zum Buch, da es mit seiner rotschwarzen Färbung und düsteren Fliegern sehr nach „Endzeitschlacht, Feuer und Blut“ aussieht – dabei geht es um Buch um ganz andere Dinge. Hätte ich das Buch nicht leihweise empfohlen bekommen, wäre es für mich auf Grund des Covers nicht sehr anheimelnd gewesen.
Für ein Taschenbuch, das schon mindestens drei-viermal gelesen wurde, ist es aber bemerkenswert in Schuss.

Feuerflocke drei Sterne Klein

Inhalt:

Hier bin ich zwiegespalten.
Die Welt an sich ist echt, echt toll gebaut. Eigene Mythologie, eigene Wertvorstellungen, verschiedene Kulturen innerhalb einer vergleichsweise kleinen Welt bis hin zu solchen Details, auf die wohl nur ich achte und die unter anderem schlüssige Rohstoffe und eine der Welt angepasste Währung beinhaltet. Das ist eine Welt, in der ich mich sehr gerne noch weitaus länger aufgehalten hätte, als 447 Seiten lang, wenn ich ehrlich bin. Schade, dass es nirgends mehr davon gibt…
Die Geschichte selbst… Nun ja, einerseits ist die Idee nicht schlecht, durch große Zeitsprünge ein ganzes Leben schlaglichtartig zu beleuchten – aber es war einfach nicht meins. Kaum hatte ich mich eingelesen in die aktuelle Zeitschicht und konnte mitfiebern, kam auch schon ein Schnitt und man war wieder viele Jahre später. Dadurch musste ich mich in jedem Zeitabschnitt neu einlesen und mich neu orientieren: Wie alt ist Maris? Wer gehört zu ihrer Umgebung? Kenne ich die bereits oder sind das alles neue Leute?
Vielleicht ist das der Grund, aus dem für mich Maris die ganze Zeit eine nicht sehr sympathische Bezugsperson war. Sie wirkte auf mich naiv, weltfremd und so aufs Fliegen und ihre Träume fixiert, dass die Welt quasi an ihr vorbeizugehen schien. Ein längerer Roman, der sie vielleicht auch bei praktischen Alltagsgeschichten im Zusammenhang mit ihrem Beruf oder ihrem späteren Leben gezeigt hätte, hätte die Chance gehabt, mir vielleicht ihre guten Instinkte, praktische Klugheit und andere positive Eigenschaften vorzuführen.
So hatte ich aber oft das Gefühl, dass sie nicht immer völlig intelligent durch die Story taumelt. Viele Nebenfiguren wie beispielsweise Val Einflügler fand ich wesentlich aufregender, runder und interessanter als Maris.
Entsprechend muss ich Abzüge geben.

Feuerflocke drei Sterne Klein

Sprache:

Auch hier bin ich zwiegespalten.
Natürlich handelt es sich um ein professionell lektoriertes und später professionell übersetztes Buch, mir fielen auch keine Setz- oder Druckfehler auf. Und vielleicht bin ich hier ein wenig übertrieben erbsenzählerisch, aber teilweise hatte der Roman für mich nicht die Sprache, die eine selbstgebaute Welt gebraucht hätte.
Wörter wie „Snobismus“ im Zusammenhang mit einer Versammlung oder teilweise umgangssprachliche Wendungen aus der tatsächlichen Gegenwart rissen mich immer wieder aus Windhaven zurück in unsere Welt und in die Realität. Besonders im ersten Drittel hat mich das sehr gestört.
Später wurde es besser oder ich habe mich daran gewöhnt, aber dieser Punkt nahm mir doch ein bisschen Lesevergnügen.

Feuerflocke drei Sterne Klein

Fazit:

Insgesamt also eine für mich sehr gespaltene Lektüre – ich fand die Welt wundervoll und sehr gut ausgearbeitet. Das Fliegen, die logischen Folgen daraus, dass kaum Schiffsverkehr zwischen den Inseln herrscht, die ethischen Dimensionen der ganzen Geschichte um den Boten und seine Botschafft… das alles fand ich toll.
Aber die Zeitsprünge, Maris als Protagonistin und die Sprache, die mich oft aus der Welt rausgerissen hat, fand ich nicht wirklich gut. Vermutlich ist das Geschmackssache, denn ich habe auf Amazon auch Rezensionen gelesen, die genau diese Punkte gelobt haben, sodass ich schwer nur deswegen vom Buch abraten könnte.
Ich weiß nur: Meins war es nur so halbwegs.

Feuerflocke drei Sterne Klein